Das ehemalige „St. Antonius Spital", dessen Grundmauern auf das 12. Jahrhundert zurückgehen und das damit eines der ältesten Gebäude Gmünds ist, wurde seit dem Mittelalter vielfältig genutzt - als Spital, Geburtenstation, Schulexpositur und schließlich als Altersheim.
Auf Initiative des Musikers und Musikpädagogen Manfred Tischitz erfolgte 2005/2006 die Umgestaltung zum pankratiumgmünd. Umfassende Renovierungen hatten vor allem das Ziel der Wiederherstellung der ursprünglichen Bausubstanz.
Am 20. Mai 2006 öffnete das von der Architektin Eva Rubin behutsam renovierte Museum der besonderen Art mit der erfolgreichen Ausstellung WASSERWELT DES STAUNENS im Rahmen der Kärntner Landesausstellung wasser.reich seine Pforten und entwickelte sich sofort zu einem Highlight des Kärntner Ausstellungswesens. Für die Renovierung und Adaptierung des Hauses sowie für das erste Ausstellungs-Projekt stand nur ein äußerst geringes Budget zu Verfügung. Dieser Umstand wurde aber von den Ausstellungsmachern (Manfred Tischitz, Werner Schulze: Konzept; Andreas Staudinger, Eva Rubin: künstlerische Gestaltung) als Chance begriffen. Bestehende Wissenschafts-Erlebnis-Zentren haben meist ein Vielfaches an Quadratmetern Schaufläche, ein Vielfaches an Budget und ein Vielfaches an Ausstellungsobjekten. Gmünd punktete dagegen mit einer wunderbaren architektonischen Substanz und einer überschaubaren - und den Besucher nicht erdrückenden - Anzahl von Exponaten.





