PANKRATIUM Gmünd
Hintere Gasse
9853 Gmünd/Kärnten
T (+43) 04732 31144
E info@pankratium.at

 
 
     

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    Das Pankratium
    Das ehemalige  „St. Antonius Spital",  dessen Grundmauern auf das 12. Jahrhundert zurückgehen und das damit eines der ältesten Gebäude Gmünds ist, wurde seit dem Mittelalter vielfältig genutzt - als Spital, Geburtenstation, Schulexpositur und schließlich als Altersheim.

    Auf Initiative des Musikers und Musikpädagogen Manfred Tischitz erfolgte 2005/2006 die Umgestaltung zum pankratiumgmünd. Umfassende Renovierungen hatten vor allem das Ziel der Wiederherstellung der ursprünglichen Bausubstanz.

    Am 20. Mai 2006 öffnete das von der Architektin Eva Rubin behutsam renovierte Museum der besonderen Art mit der erfolgreichen Ausstellung WASSERWELT DES STAUNENS im Rahmen der Kärntner Landesausstellung wasser.reich seine Pforten und entwickelte sich sofort zu einem Highlight des Kärntner Ausstellungswesens. Für die Renovierung und Adaptierung des Hauses sowie für das erste Ausstellungs-Projekt stand nur ein äußerst geringes Budget zu Verfügung. Dieser Umstand wurde aber von den Ausstellungsmachern (Manfred Tischitz, Werner Schulze: Konzept; Andreas Staudinger, Eva Rubin: künstlerische Gestaltung) als Chance begriffen. Bestehende Wissenschafts-Erlebnis-Zentren haben meist ein Vielfaches an Quadratmetern Schaufläche, ein Vielfaches an Budget und ein Vielfaches an Ausstellungsobjekten. Gmünd punktete dagegen mit einer wunderbaren architektonischen Substanz und einer überschaubaren - und den Besucher nicht erdrückenden - Anzahl von Exponaten.
    Was so im Kleinen entstand, entwickelte sich zu einem subtilen Erfahrungsfeld des Staunens, einem sich kontinuierlich weiter entwickelnden Begegnungszentrum von Kunst und Wissenschaft.
    Dank einiger engagierter Gmündner Bürger und Menschen, die zu diesem Ort eine spezielle Beziehung entwickelt haben, sowie einer Reihe von Künstlern, Pädagogen und Wissenschaftlern, wurde der gemeinnützige Verein pankratiumgmünd gegründet. Das Gebäude wurde von der Stadtgemeinde Gmünd für die nächsten fünf Jahre an den Verein als Seminar- und Ausstellungsbetrieb vermietet; einem Weiterbetrieb steht also nichts mehr im Weg.

    Wissenschaftlich/künstlerisch begleitet wird das pankratiumgmünd vom Internationalen Harmonikzentrum an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Leitung: Univ. Prof. Dr. Werner Schulze).

    Dieses Universitätszentrum hat auch die Patronanz übernommen, und in einer Vernetzung mit anderen Universitäten soll sich das pankratiumgmünd auch weiterhin als Kristallisations- und Begegnungsort von Kunst und Wissenschaft positionieren.


     
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